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 Re: Demoprogramm: DTMF-Signale mittels PWM Kategorie: Open-Micro/Open-Mini/Open-Midi/Open-Macro/Open-Maxi (von das |_ Team, Homepage - 1.08.2020 19:34)
 Als Antwort auf Demoprogramm: DTMF-Signale mittels PWM von Dietmar - 1.08.2020 0:13
das |_ Team nutzt:  CC1-Unit V1.1, CC1-M-Unit V1.1, CC1-Station V1.1, Open-Micro, Open-Mini, Open-Midi, Open-Macro, Open-Maxi, Open-Mini M-Unit, Open-Mini Station
Hallo liebes Forum

Als Teilnehmer am Betatest konnten wir das Demoprogramm bereits vorab testen. Und haben eine kurze Videosequenz aufgenommen:



Zu h├Âren sind die mittels Software und Open-Maxi generierten DTMF-Signale. Als Lautsprecher diente uns der direkt zwischen DA[1] und GND angeschlossene Piezot├Âner. Beim Testen war kein Tiefpassfilter zwischen geschaltet, welcher evt. ben├Âtigt wird, um die h├Ârbaren "Klicks" zwischen den einzelnen DTMF-Ziffern zu eliminieren.

Die 4 Leuchtdioden Q4, Q3, Q2, Q1, ganz rechts im Bild, zeigen die zuletzt dekodierte DTMF-Ziffer als 4-bit Datenwort gem├Ą├č nachfolgender Tabelle:


Q4     Q3     Q2     Q1  [ DTMF-Ziffer ]

----------------------
0      0      0      1   [ 1 ]
0      0      1      0   [ 2 ]
0      0      1      1   [ 3 ]
0      1      0      0   [ 4 ]
0      1      0      1   [ 5 ]
0      1      1      0   [ 6 ]
0      1      1      1   [ 7 ]
1      0      0      0   [ 8 ]
1      0      0      1   [ 9 ]
----------------------
1      0      1      0   [ 0 ]
1      0      1      1   [ * ]
1      1      0      0   [ # ]
1      1      0      1   [ A ]
1      1      1      0   [ B ]
1      1      1      1   [ C ]
0      0      0      0   [ D ]
----------------------


In diesem Versuch wurden die LEDs von dem Dekoder-IC MT8870 angesteuert, welches schon etwas angestaubt ist. Angestaubt im doppelten Wortsinn: Entstammt doch das MT8870 aus der Zeit der leitungsvermittelnden Telefonienetze nach deren Modernisierung auf das Mehrfrequenzwahlverfahren.


Aus diesem Zusammenhang resultiert wohl auch die eigenartige Kodierung der Ziffer "Null" mit dem bin├Ąren 4-bit Kode f├╝r die Zahl "Zehn" (Binaer: 1000b). Man hat also f├╝r die Null nicht einfach den Zahlenwert "0" gew├Ąhlt, sondern die Zahl "ZEHN". Diesen Umstand muss man bei der Auswertung der Dekoderausg├Ąnge z.B. in einem Open-Control/BASIC-Programm nat├╝rlich ber├╝cksichtigen (!).

Wer sich noch an die alten Drehscheibentelefone erinnert, dort wurden beim W├Ąhlen der Ziffer "Null" jeweils ZEHN Impulse erzeugt. Siehe auch Impulswahlverfahren. Vielleicht h├Ąngt dieser Umstand damit zusammen?


In unserem Versuchsaufbau ist noch eine f├╝nfte LED zu sehen. Es ist der Ausgang StD (Steering Delayed). Dieses Tastsignal zeigt an, dass eine neue g├╝ltige DTMF-Ziffer an den Ausg├Ąngen Q4...Q1 anliegt und ├╝bernommen werden kann. Somit lassen sich auch aufeinander folgende gleiche DTMF-Ziffern sicher auseinander halten.

In der nachfolgenden Zeitlupe (kein Ton) kann man den Ablauf noch einmal in Ruhe studieren:





@Dietmar: Auch von uns vielen Dank f├╝r den DTMF-Generator auf der Open-Maxi :)


das |_ Team

Meine Homepage: http://visit.ghn-sensorik.de/L-Team/Lvm/

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Bisherige Antworten:

Re: Demoprogramm: DTMF-Signale mittels PWM (von Dietmar - 2.08.2020 1:29)