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Hallo Marc(?) > Ahwa ich finde 2 Euro für das aufspielen eines Betriebssystem welches etwa 20 sekunden dauert etwas peinlich. Du möchtest offensichtlich alles umsonst haben und für Dich hat Qualität selbstverständlich überhaupt keinen Wert. Für Dich wäre das OS und alle damit zusammenhängende Tools wie beispielsweise der OCBASIC-Compiler sicher selbst dann noch zu teuer, wenn der Aufpreis auf den nackten Kontroller auch nur einen Cent betragen würde. Die im Handel erhältliche Fachliteratur ist natürlich auch völlig überteuert ("kann das Papier wirklich so teuer und die Druckkosten so hoch sein?"). Mal ganz abgesehen davon, daß der Auf- und Abbau der Schaltung, das Prüfen und Trimmen des Kontrollers und der OS-Upload sicher etwas länger als 20 Sekunden dauert. Und wer irgendwelche Abgaben an den Staat zahlt, ist natürlich auch selber schuld... > Wieso holt ihr euch eigentlich nicht einen Atmel? Mit Bascom kann man doch genauso gut arbeiten. Du widersprichst Dir selbst. Soeben hast Du noch frank und frei verkündet, Software müsse in jedem Fall kostenfrei sein. Jetzt möchtest Du, daß sich die Anwender den 100,- EUR teuren BASCOM-Compiler plus Programmerboard kaufen sollen. Aus verschiedenen Quellen habe ich außerdem gehört, daß BASCOM uneffektiven Code erzeugt und noch nicht einmal mit einfachen Ausdrücken wie a=b+c*d zurechtkommt. Infos zu Atmel vs. C-Control gibt's übrigens zur Genüge hier im Forum, in der FAQ und bei Henrik Reimers. Nicht unerwähnt lassen sollte man den im c't-Magazin erschienen Artikel über die C-Control. > also ist Linux auch nichts ernstzunehmendes? Im Beitrag 10367 geht aus dem Zusammenhang klar hervor, was ich mit "ernstzunehmenden" Produkten gemeint habe. Die meisten Anwender verbinden mit Open-Source, Public-Domain oder preiswerten ("billigen") Produkten zunächst einmal minderwertige Qualität. Ob das zu recht oder unrecht geschieht, braucht hier in diesem Forum nicht ausdiskutiert zu werden. Zu dem ganzen Thema möchte ich auch einmal den Entwickler der C-Control-1 V1.1 und der CC2 zitieren. Wohlgemerkt ging es damals um die Rechtfertigung des Preises für die CC2, also um schlappe 249,- DM, nicht um 2,- EUR. Geschrieben von mafoe am 09. August 2000 um 21:02:43 im CCC-Forum: Mir ist auch klar, daß jeder immer alles gern umsonst hätte, geht mir auch so. Aber leider hat sich das LINUX-Prinzip (alles geschenkt, alles offen, alles frei) noch nicht soweit durchgesetzt, daß es die ICs von INFINEON usw gratis gibt; auch die zahlreichen Entwickler eines Systems wie CC2 arbeiten nicht für Spaß an der Sache - das liegt daran, daß die ihre Semmeln beim Bäcker und das Mineralwasser im Supermarkt bar zahlen müssen - von den Raten für den neuen BMW M5 oder Audi S8 ganz zu schweigen ;-) Die "doofen" Lötknechte, die die Serie produzierem, wollen tatsächlich auch noch was dafür... Sauerei! Vielleicht darf dann auch eine Mark bei der Firma Conrad hängen bleiben? Noch ein interessanter Gedankengang: Hat Conrad Electronic nicht dadurch, daß die Programmiersprache CCBASIC kostenlos abgegeben wurde, nicht vielleicht die Entwicklung von alternativen Sprachen weitgehend verhindert? Ich weiß, daß C3C deshalb eingestellt wurde, weil fast niemand die Registrierungsgebühr zahlen wollte. Bei Einführung von mBasic wurde abermals über den Preis lamentiert. Die Konsequenz davon sieht man auch gut im Bereich der PC-Hardware: Viele Firmen haben ganze Produktlinien aufgegeben, weil sie zu den am Markt üblichen Dumpingpreisen keine Qualität herstellen können und wollen. Daß sich die Anwender selbst schaden, wenn sie alles umsonst oder möglichst billig haben wollen, scheint immer noch nicht richtig in die Köpfe vorgedrungen zu sein. Grüße Dietmar Meine Homepage: http://ccintern.dharlos.de |
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