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Hallo zusammen. > das würde ich mal anders sehen. [..] Das bezeichne ich nicht als etwas geringer. Mal ganz abgesehen davon, daß mir der Ton von "Roul" in diesem und anderen Beiträgen nicht gefällt, sind seine Behauptungen falsch. Ich habe nun sogar den Tietze/Schenk bemüht. Dort ist nachzulesen: "...fließt [durch die Photodiode] ein Kurzschlußstrom, der proportional zur Beleuchtungsstärke ist. Typische Werte für die Empfindlichkeit liegen in der Größenordnung von 0,1 µA/lx." Die Beleuchtungsstärke hat das Formelzeichen Ev und wird in lx (Lux), gleich lm/m², gemessen. Im TSOP-Datenblatt wird jedoch die Bestrahlungsstärke Ee in W/m² angegeben. Zwischen diesen beiden Größen besteht ein proportionaler Zusammenhang. Siehe Definition der SI-Einheit Candela. Üblicherweise wird der von der IR-Empfangsdiode gelieferte Kurzschlußstrom per Strom-Spannungswandler in die Nutzspannung umgewandelt und weiterverarbeitet. Die Nutzspannung ist somit in der Tat proportional zu dem "Leistungswert" der Bestrahlungsstärke Ee. So ungewöhnlich ist das nicht, denn die Einheit des Strahlungsflusses (siehe Datenblatt der IR-Sendediode) ist ebenfalls das Watt. Die Bestrahlungsstärke ist umgekehrt proportional zum Abstandsquadrat. Somit verringert sich die Bestrahlungsstärke um 3 dB (0,707 lt. Grafik) bei einer Abstandszunahme von Faktor 1,19, also nur 19%, und nicht bei Faktor 4, wie von "Roul" behauptet. Wenn es Faktor 4 wäre, würden die Angaben im Datenblatt auch reichlich hinfällig sein, denn wegen der 5% möglichen Abweichung der Mittenfrequenz des Bandpasses von der Nominalfrequenz kann es selbst bei der zum IC passenden Trägerfrequenz zu einem Abfall der Empfindlichkeit um 3 dB kommen. Grüße Dietmar Meine Homepage: http://ccintern.dharlos.de |
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