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 Re: Hilfe im Umgang mit dem Lbit -system gesucht Kategorie: C-Control I V1.1 (von das |_ Team, Homepage - 12.01.2018 16:43)
 Als Antwort auf Hilfe im Umgang mit dem Lbit -system gesucht von DietmarB - 4.01.2018 20:26
das |_ Team nutzt:  CC1-Unit V1.1, CC1-M-Unit V1.1, CC1-Station V1.1, Advanced CC1-Unit, Open-Micro, Open-Mini, Open-Midi, Open-Macro, Open-Maxi, Open-Mini M-Unit, Open-Mini Station
Hallo Dietmar,

vielen Dank für dein Interesse an der L-Distribution und der 'Lbit'-Firmware!

Im Folgenden möchten wir gerne versuchen, die aufgelaufenen Fragen zu beantworten. Gleichzeitig möchten wir alle Anwender ermutigen ebenfalls hier im Forum Fragen zu diesen Systemen zu stellen, und Tipps oder Verbesserungsvorschläge mitzuteilen.



Nun aber zu den Fragen, bzw. den Antworten

Bild 1: Eigenschaftendialog der Dateiverknüpfung



Im Bild oben zu sehen ist der Pfad zur Datei ConTEXT.exe, welcher  bei Installation mit den voreingestellten Pfadangaben angelegt wurde. (Voreingestellt ist der Pfad "c:\L")

Die Verknüpfung 'L-Distribution' auf dem Desktop wird üblicherweise durch das Installationspaket L-Distribution-Setup auf dem Desktop angelegt.

> Mich würde aber  interessieren wie die zwei Verknüpfungen entstanden sind.

Wie der zweite Link bei dir zustande gekommen ist, bleibt unklar. Möglicherweise stammt er von einer früher vorahndenen Installation des ConTEXT-Editors (ohne L-Distribution). Dass beide Verknüpfungen jetzt auf den Pfad der L-Distribution zeigen, wäre evt. mit dem XP-Betriebssystem zu erklaeren, welches mitunter für verwaiste Verknüpfungen eine identische Zielanwendung (ConTEXT) in einem anderen Verzeichnis sucht, und diese zur dauerhaften Auswahl vorschlägt.

Es ist übrigens kein Problem, den voreingestellen Pfad "c:\L\" während der Installation zu ändern.
Beispielsweise kann man unter Windows 10 in das sog. OneDrive-Verzeichnis, und somit in die Cloud installieren. Dies hat den Vorteil dass die in der Cloud gespeicherten Quelltexte innerhalb der Arbeitsgruppe stets auf dem gleichen Stand sind. Außerdem kann man bei Ausfall der Internetverbindung schon früher in den Feierabdend gehen.


Bild 2: Zeigt CCBASIC-Quelltext in Conrad-IDE 1.33 (Stand 1997), L-Distribution 0.28 (Stand 2017), auf einem TVLC-Desktop (Stand 2018).




> Vor mindestens 10 Jahren habe ich mir für diese C-Control eine Wetterstation programmiert.
> Damals mit der von Conrad mitgelieferten Basic-Programmierumgebung.

Bild 2 gibt einen groben Vergleich beider IDEs. Wie man sieht, besteht grosse Ähnlichkeit und das  Umlernen sollte keine grossen Probleme bereiten. Und die Arbeitsabläufe sind im Wesentlichen identisch:

1. Zuerst entwirft man den (fehlerfreien) Quelltext des Programms im Editorfenster.

2. Dann kompiliert man den Quelltext aus dem eine .DAT-Datei generiert wird.

3. Die generierte .DAT-Datei (das kompilierte Programm) lädt man nun zum Zielsystem hoch...

4. ...und startet anschließend das Programm.

Punkt 4 ging früher auf der C-Control I 1.1 nur wenn man den gelben Taster drückte, oder den Autostart-Jumper aufsteckte, bzw. mußte der Autostart-Jumper vor dem Upload entfernt sein.

Das ist heute Geschichte sofern man die sog. 'Lbit'-Firmware einsetzt. Doch dazu später mehr.


Wie aber fange ich an?

Nachfolgend eine kurze Zusammanfassung der benötigten Beienschritte.


ConTEXT dient als Editor und Schaltzentrale für
alle Arbeitsschritte bei der Programmentwicklung
und Übertragung zum jeweiligen Zielsystem, z.B.
in Verbindung mit einem Mikrokontroller-Board.


TIPP: Auf manchen Systemen wird das Fenster der ConTEXT-IDE
      nach dem Start unvollständig dargestellt.

         So behebst du das Problem:

      1. Minimiere das ConTEXT Fenster über die Schaltfläche
         in der Windows-Taskleiste, anschliessend

      2. Maximiere danach das ConTEXT Fenster über die Schaltfläche
         in der Windows-Taskleiste

         Das Programmfenster ´des ConTEXT Editors sollte daraufhin
         vollständig dargestellt werdem.


Schnellanleitung:
================
  Mit diesen 4 Tasten bedienst du alle Grundfunktionen:

     _____       _____       _____       _____
    ||F9_||     ||F10||     ||F11||     ||F12||
    ||___||     ||___||     ||___||     ||___||
    |/___\|     |/___\|     |/___\|     |/___\|


  Du kannst auch die Maus verwenden, indem du auf eines
  der 4 kleinen Kopfpiktogramme in der Menüleiste klickst.
  Wenn du den Mauszeiger über eines der Piktogramme bewegst
  erscheint ein Hinweistext zur dort hinterlegten Funktion.


  Hierzu ein Beispiel:

  Angenommen, du möchtest ein Open-Control/BASIC-Programm
  schreiben. Erstelle zuerst eine leere Datei und speichere
  diese ab. Wichtig ist dabei, dass die Dateiendung " .OCB"
  lautet.

  Beispiel für den Dateinamen: Hallo.OCB

  Anhand der Dateiendung bestimmt das System, um welche Art
  von Quelltext es sich handelt und welche Toolchain zur
  Verarbeitung verwendet werden muss.

Tipp: Das Pulldown-Menü in der Mitte der oberen Menüleiste ändert
      zwar die farbliche Darstellung deines Quelltextes (das sogenannte
      Syntax-Highlighting). Die Toolchain, wekche verwendet wird, kannst
      du damit nicht auswählen.


  Erstelle dein erstes Programm!
  ------------------------------

  'Mein erstes Programm  <- Dies ist eine Zeile mit Kommentar

   WHILE NOT rxd

     PRINT "Das ist einfach!"
     PAUSE 50

   WEND



  Um dein Programm zu kompilieren, drücke anschliessend die Taste

                 _____
                ||F9_||
                ||___||
                |/___\| .

   Kompilieren bedeutet hier, dass der vorliegende Quelltext
   maschinell analysiert und umgewandeltwird. Dazu dient der
   Kompiler. Dieser erzeugt aus dem Quelltext eine zusätzliche
   Datei "*.DAT". Darin ist der ausführbare Bytekode enthalten.
   
   
Du musst evt. noch den richtigen COM-port auswählen, an welchem
das Zielsystem angeschlossen ist. Dies funktioniert wie folgt:

Zuerst öffnest du die Datei L:\x2g\Hilfe.L

Anschliessend drückst die eine der Funktionstasten F1, F2, F3, F4,
entsprechend der Nummer des COM-Ports an welchem das Zielsystem
angeschlossen ist. Diesen Vorgang brauchst du nur einmal durchzuführen,
es sein denn das Zielsystem wird an einen anderen COM-Port angeschlossen.

Nun kannst du dein Programm zum Zielsystem übertragen.

Drücke eine der Tasten...
                 _____              _____
                ||F10||            ||F11||
                ||___||            ||___||
                |/___\|            |/___\|

...um den Bytekode zum Zielsystem zu übertragen.


  Nachdem die Übertragung beendet ist, wird automatisch das
  Terminal-Fenster geöffnet. Darin kannst du Kommandos an das
  Zielsystem absetzen und dessen Antworten beobachten.

  Falls du die 'Lbit'-Firmware verwendest kannst du dein
  Programm mit der Taste <LEERTASTE> starten.

  Verwendest du einen Kontroller aus der Open-Micro-Familie
  kannst du dein Programm mit der Taste <EINGABE> starten.
  Das Programm startet bereits automtatisch, wenn du zur Übertragung
  die Taste <F11> gedrückt hattest. (Parameter AUTOSTART wird verwendet)




Ist dieser Beitrag hilfreich?

Welche Bedienschritte sollen wir in einem nachfolgenden Beitrag aufgreifen?



Viele Grüsse

das |_  Team

Passender Link: Download: L-Distribution-Installationsprogramm (im Zip-Archiv)

Meine Homepage: http://visit.ghn-sensorik.de/L-Team/

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