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Hallo, zunächst: Ich bin ja auch kein Freund großer Zimperlichkeit, was den Umgangston in Foren und Newsgroups anbelangt, was ich in diesem Thread lese, stimmt mich schon etwas traurig. Außerdem vermisse ich, daß auf die ursprüngliche Fragestellung eingegangen wird. Ich versuche das mal ansatzweise zunächst zu tun; > Sind bereits alle C-Control-Anwender zu AVR, PICS, B-Control und Co. > abgewandert oder handelt es sich nur um eine "saisonale" Flaute? Eine saisonale Flaute wird das wohl nicht sein. Die C-Control 1.1 verdankte ihre Beliebtheit bei Amateuren zum Zeitpunkt des Erscheinens keineswegs ihren überragenden Fähigkeiten, sondern der Tatsache, daß es die erste einfache Entwicklungsumgebung war, die zu einem an "damaligen" Verhältnissen gemessen, niedrigen Preis auf den Markt kam. Wesentlicher weiterer Punkt des Erfolges war, daß es eine Plattform gab, die sich prachtvoll diskutieren und verbessern ließ. Beispielprogramme ließen sich problemlos weitergeben, die erhältlichen Informationen waren auf wenige Netzseiten beschränkt. Das führte zu einer Art "Wir"-Gefühl, dem u.A. dieses Forum seinen Erfolg verdankt. Die (notwendige) Erneuerung der Produktpalette wurde von Conrad so feinfühlig wie vom berühmten Elefanten im Porzellanladen vorgenommen. Zunächst war die 1.2 buggy, was immer wieder heruntergespielt wurde, dann wurde auch gleich noch eine weitere Produktlinie im selben Segment angekündigt (die Pro auf Megas basierend). Das ganze hat sicherlich sehr viele potentielle Kundenden dazu gebracht, sich gleich für eine andere Plattform zu entscheiden. Wenn man sich schon durch neues, dezentrales, mittlerweile reichlich vorhandenes quälen muss, dann darf es auch ruhig preiswerter und wesentlich flexibler sein :-). Die Bugs der V1.2 sind nun zwar ausgebügelt, ja der Funktionsumfan wurde sogar erweitert, erste Eindrücke bleiben aber haften und das "Wir"-Gefühl existiert nicht mehr. Sympathische Projekte wie die B-Control und auch OpenMini und OpenMicro richten sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht wirklich an den Anfänger, der kurzfristige Erfolgserlebnisse will oder einfach nicht soviel Zeit für sein Hobby hat. Wer kommerziell entwickelt, wird davon sowieso die Finger lassen. Umsteiger werden natürlich festellen, daß z.B. bei AVR auch nicht alles Gold ist, was glänzt. Wie oft ich schon über Bascom leise oder laut geflucht habe, läßt sich nicht mehr zählen. Trotzdem erfüllt der Compiler seinen Zweck und viele Anlässe für meine Wutausbrüche hatte es bei der C-Control (egal welche) nicht gegeben, weil es die Features nicht gibt. Das dazu. Der ermüdende Streit über "mein Compiler ist aber besser als Deiner" läßt sich für mich flott abkürzen: Ich bevorzuge eine Lösung, die sich modular programmieren läßt. Schwieriger ist das nun wirklich nicht. Bei umfangreicheren Programmen m.E. sogar unabdingbar. Die Workbench von Dierk stellt eine weitere Erleichterung dar, die ich (trotz ConText) bei Bascom schmerzlich vermisse. Wenn das jemand anders handhaben möchte - nur zu und warum nicht? Mann kann die unterschiedlichen Möglichkeiten ja völlig kostenlos austesten. Allerdings werden die Liebhaber umständlicher Syntax und damit auch Beispielprogramme immer weniger werden. Just my 2 cents... die weit entfernt von Vollständigkeit sind. Viele Grüße Henrik Meine Homepage: http://www.henrik-reimers.de/control/ |
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