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 Re: Open-Maxi Kategorie: Betatest (von Dietmar, Homepage - 1.03.2007 22:39)
 Als Antwort auf Open-Maxi von Thomas Wulf - 27.02.2007 15:28
Dietmar nutzt:  CC1-M-Unit V1.1, Advanced CC1-Unit, Open-Micro, Open-Mini, Open-Midi, Open-Macro, Open-Mini M-Unit, Open-Mini Station
Hallo zusammen.

> Eine Open-Maxi mit den 16 digitalen I/O und 8 analogen Ports wir bei der M2.0-unit und mit 10 Bit Auflösung.

Die Open-Maxi war als kleiner Kontroller in 16-pin PDIP gedacht, der pinkompatibel zur Open-Macro, Open-Midi und Open-Mini sein sollte. In erster Linie sollte diese OM-Type mehr Speicher zur Verfügung stellen. Ursprünglich hatten wir den QC16 für diesen Plan auserkoren. Aber dieser 68HC08-Mikrokontroller hat es leider nur ein- bis zweimal bis in den "Selector Guide" geschafft und ist in der aktuellen Auflistung nicht mehr zu finden.

Zur Zeit befassen wir uns mit der konkreten Planung und Entwicklung der übernächsten OM-Generation namens Open-M-Unit. Sie wird hardwarekompatibel zur weitverbreiteten C-Control 1.1 sein. Die Programmausführungsgeschwindigkeit ist jedoch weit mehr als doppelt so hoch wie auf der CC1 V2. Multitasking, 32-Bit und ähnliches wird aber voraussichtlich erst in der darauffolgenden, hardwarekompatiblen OM-Generation namens "Open-Mega" standardmäßig unterstützt. Aber das ist noch ferne Zukunftsmusik.

> Es ist nur Schade, dass nicht alle I/O Ports und A/D Ports wie bei der M 2.0 gleichzeitig zur Verfügung stehen.

Die Open-M-Unit wird die von der 1.1er vorgegebenen 16 Digitalports und gleichzeitig 8 Analogports vollständig unterstützen. Es ist also kein Workaround erforderlich, wie bei den von DIE HARD entwickelten Kontrollern, bei denen einige Digitalports beim Bytezugriff nicht synchron zu den übrigen gesetzt werden. Wenn ein Anwender viele Digitalports benötigt, bietet die Open-M-Unit bis zu 32, also 4 BYTEPORTs (plus der externen, versteht sich). Oder aber bis zu 16 Analogports mit bis zu 10 Bit Auflösung. Dann gibt es zwei vollwertige Hardware-RS232-Schnittstellen, jede mit ihren eigenen RTS- und CTS-Leitungen, Hardware-I²C, IRQ, jeweils zwei BEEP-, PWM- und SERVO-Ausgänge und zwei FREQ-Eingänge. Außerdem wird das Betriebssystem einen Startjumper und Status-LEDs wie auf der Unit 1.1 unterstützen. Der professionelle Anwender wird selbstverständlich in der Lage sein, den Kontroller auch in Assembler zu programmieren und ihn nach eigenen Bedürfnissen umzukonfigurieren. Beispielsweise um das SPI-Modul, den KEYB-Interrupt oder den bereits integrierten, eigenständigen Background-Debug-Kontroller zu nutzen.

Die Frage ist, wie in BASIC der Zugriff auf das LCD stattfinden soll. Das Umschalten der PRINT- und PUT-Befehle auf verschiedene "Devices" wie es im COP-Projekt geplant war, hat offensichtlich zuviele Nachteile. Außerdem müssen trotz teilweiser Standardisierung recht viele Text-LCDs auf spezifische Art und Weise angesprochen werden (z.B. LCDs mit zwei Kontrollern).

Soviel zur Planung. Ob die Open-M-Unit realisiert wird, hängt davon ab, ob sich Anwender finden, die etwas Konstruktives zur Weiterentwicklung der OM-Kontroller beitragen. Ich wollte meinen Tätigkeitsbereich diesmal auf die Entwicklung und den Alphatest des Betriebssystem beschränken und deshalb keine Hardware (u.a. Platinen) entwickeln und auch nicht am Betatest teilnehmen.

> Der stromfressende Quarzoszillator könnte sicher auch sparsamer realisiert werden.

Die Open-M-Unit benutzt einen normalen 4-MHz-Quarz, um daraus den Bustakt von 20 MHz zu generieren. Der Bustakt wird aber wahrscheinlich per SLOWMODE reduzierbar sein, um Strom zu sparen.

> Und ohne den Glitching-Fehler der Ports.

Das versteht sich von selbst.

> womöglich auch noch Pin-kompatibel zur M 2.0.

Die C-Control-Standards werden von der Original-C-Control (Version 1.1) vorgegeben. Wir werden uns nicht an der CC1 V2 und V1.2 orientieren.

Viele Grüße
Dietmar

Meine Homepage: http://ccintern.dharlos.de

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