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 Re: Funkenlöschung Kategorie: C-Control I V1.1 (von Michael - 5.02.2005 0:03)
 Als Antwort auf Re: Funkenlöschung von Andreas - 4.02.2005 8:18
welche Diode du nimmst ist eigentlich ziemlich egal. eine 1N4007 reicht völlig.

Ich möcht mal die Art der Störungen und mögliche Abhilfen genauer erklÀren.

1) Induktive Spannungs spitzen duch das Relais beim Ausschalten.
(Trift wohl am ehesten zu bei dir)
Duch die InduktivitÀt wird bei abfallendem Relais eine sehr hohe Negative Spannung erzeugt.
Diese Spannung kann mehrere hundert volt gross sein. Weil sie negativ ist kann sie mit einer
Freilaufdiode sehr wirkungsvoll bekÀmft werden. Die Diode begrenzt die Negativen Anteile
auf 0,7 V

2) Eine unsaubere Versorgungsspannung. Es kann duchaus passieren, dass ein netzteil
duch höhere Belastung (angezogenes relais) anfÀngt zu brummen. dann hilft der kondensator.

3) Elektromagnetische Störungen. dagegen hilft ein abgeschirmtes gehÀuse.
Trifft aber eher bei grösseren Motoren auf, nur duch ein Relais werden kaum Elektromagnetische
Störungen erzeugt.
Sollte es trotzdem Daran Liegen(unwahrscheinlich) kannst du anstelle eines geschirmten gehÀuses
auch ein geschirmtes Relais benutzen.

Wenn die Freilaufdiode nix bringt, versuch es mit dem Kondensator+Diode

ich kann bei gleichspannungsrelais nur generell dazu Raten, freilaufdioden zu benutzen.
Viele Relais haben schon Dioden eingebaut


> Hallo,
>
> vielen Dank fĂŒr die schnelle Hilfe.
>
> 1. Das Magnetventil wird mit 12 V = versorgt.
> 2. Die selbstgebaute Relaiskarte befindet sich zusammen mit der CC1 in einem EuromasgehÀuse.
>    (alles sehr kompakt)
>    
> WĂŒrde auch in diesem Fall eine nachtrĂ€glich Schirmung mit einem KupfergehĂ€use ausreichen ??
>
> Welchen Typ von Freilaufdiode wÀre sinnvoll.
>
> Schon mal vielen Dank fĂŒr die Hilfe!
>
> Gruss
>
> Andreas
>
>
>
> > Auch Hallo,
> >
> > es gibt eigentlich zwei grosse GrĂŒnde fĂŒr solche unerwarteten AbstĂŒrze:
> > 1. Das Ereignis beeinflusst sehr stark die Stromversorgung des Systems
> >
> > Du solltest einen grossen Kondensator parallel zum Spannungseingang anschliessen
> > um das zu kompensieren. (zB. 330”F/35V). Achte auch darauf, dass die Spannungsquelle
> > genug Leistung hat.
> >
> > Das scheint aber nicht bei Dir die Störung zu verursachen.
> >
> > 2. Über kleine Funken die hochfrequente Störung einstreuen.
> >
> > Du solltest die gesamte Unit in ein metallisches GehÀuse einbauen (am besten Kupfer), um
> > das Einstreuen von Störungen zu verhindern.
> >
> > Je nach dem ĂŒber welche Leistungselektronik Du Dein Ventil ansteuerst, musst Du
> > evtl. noch eine "Freilaufdiode"  zwischen + und - des Ventils schalten.
> > Denn, wenn das Ventil abfÀllt induziert es Spannung in die Anschlussleitungen die einen Strom treibt.
> > Dieser Impuls erreicht unglaublich hohe Werte.
> >
> > Ich hatte das Problem beim Schalten von Relais. Eine kleine Blechkiste drumherum und
> > alles war ok.
> >
> > Ich hoffe es hilft Dir
> > Gruss an alle
> >
> >
> >
> >
> >
> > > Hallo,
> > >
> > > fĂŒr eine recht aufwendige Anwendung in der ich die CC1 einsetze, treten unerwartet SystemabstĂŒrze
> > > auf. Ich fĂŒhre das auf ein Magnetventil zurĂŒck, daß von der CC1 ĂŒber ein Relais geschaltet wird.
> > >
> > > Dieses Magnetventil zieht 1 Ampere. Beim Abschalten des Ventils tritt der Fehler auf.
> > >
> > > Wie kann ich die Spannungsspitze beim abschalten des Ventils auffangen.
> > > Ich dachte als erstes an einen Varistor. Kennt sich jemand aus ??
> > >
> > > Schon vorab vielen Dank fĂŒr Eure Hilfe!!
> > >
> > > Gruß
> > >
> > > Andreas
> > >
> > >
> > >
> >
>

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