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Hallo Dietmar, > hätte Conrad Electronic nicht der C-Control mit der unsäglichen neuen Version 2.0 den Todesstoß >gegeben, nun ja, die C1 V2.x selbst wäre prinzipiell ja nicht schlecht, wenn hier nicht völlig unnötiger- weise Hürden aufgebaut würden, die lediglich von einer gewissen Paranoia zeugen, keineswegs aber von Interesse an Kundenzufriedenheit. Ein Modul, wie es die V1 schon war, sollte man nicht mit dem nackten Chip vergleichen. Preislich liegt die Version 2.x sogar unter den mit Atmel z.B. von der Firma Grifo angebotenen Module. > Allerdings befürchte ich, ein Umstieg auf Atmel kommt für die meisten C-Control-Anwender > nicht in Frage. Wie Du bereits aufgeführt hast, muß man sich selbst sein Handwerkszeug aus > unterschiedlichen Quellen, sprich Anbietern, zusammensuchen. Da liegt der Hund begraben. Der Einsteiger sucht beim Erstkontakt mit Mikrokontrollern ganz bestimmt nicht nach Lösungen, bei denen er sich zunächst durch das halbe Netz lesen muss, unterschiedliche Lieferanten vergleichen muss und spätestens bei Erweiterungs- wünschen in der Frage der Kompatibilität alleine gelassen wird. Der Fortgeschrittene würde sogar u.U. die C-Control nutzen, wenn die bereits erwähnten Hürden nicht vorhanden wären. Auch das zur Schau getragene Geschäftgebaren von C fördert nicht unbedingt die Akzeptanz im professionellen Bereich. Es spricht eine klare Sprache, wenn Conrad sich darauf hinausredet, die neue/neuen Revisionen seien Produktweiterentwicklungen und daher sei ein Umtausch ausgeschlossen. Das trifft nur zum Teil zu. Die erste Revision enthält schlicht Mängel im Sinne des Produkthaftungsgesetzes, die selbstverständlich zur Wandlung, Minderung oder Rückgabe führen können/müssen. Ebenso klaffen Produktwerbung und Wirklichkeit nicht zueinander. DIE HARD empfehle ich einen Blick in die einschlägigen Gesetzbücher zu werfen. > Bei der C-Control ist das deutlich einfacher. Die Konsequenz davon ist, daß die > "C-Control-Gemeinde" immer ärmer wird, da die fähigsten Leute zu Atmel wechseln, > statt den neuen Anwendern unter die Arme zu greifen. Ich bin was die C-Control anbelangt, sicherlich kein Experte, habe aber die V2 nun für zwei Projekte eingesetzt (und fand es nett mal wieder mit dem 6502 Code ähnlichem zu wurschteln, bis ich feststellte, daß ich meine assembleroutinen in den Müll werfen müsste, wenn ich mich an die Restriktionen von C halten würde). Das wir es dann aber auch gewesen sein, wenn C seine Politik nicht noch überdenkt. > Außerdem ist nur die 2-Kilobyte-Demoversion des BASCOM-AVR kostenlos. Die Kosten der > Vollversion sind nicht unerheblich. Aber dafür lassen sich die Atmel-Kontroller in den Sprachen > Assembler und C programmieren. Ja. Die rund 70 EUR sind für ein mächtiges Basic gut angelegt, wenn man mehr als nur ein wenig herumspielen will. Für den typischen C-Control Käufer allerdings ist der Preis dann doch zu hoch. Leider wird dieser eher bereit sein, in völlig überteuertes und schlecht durchdachtes Zubehör zu investieren. > Bei der neuen Version 2.0 der C-Control wird bekanntlich nur noch CCBASIC unterstützt. > Das heißt: Weder CCPLUS, noch C3C, noch Assembler. Na ja, auf CCPLUS kann man tatsächlich gut verzichten ;-). > Interessant ist vielleicht noch, daß Martin Kaup ein Betriebssystem für Atmel-Kontroller entwickelt > hat, mit dem C-Control-Programme (also C-Control-Token) ausgeführt werden können. > Er bezeichnet sein Projekt als B-Control. (http://www.nettypes.de/b-control) Danke für den Hinweis. Werde ich mir ganz bestimmt diese Wochenende ansehen. Viele Grüße Henrik Meine Homepage: http://www.henrik-reimers.de/control/mmsr.htm |
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