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Hallo Stefan, > Die Entwicklung der CC1 V 2.0 begann, als BASIC++ noch nicht veröffentlicht war. Um also technisch programmierbar mit CCBasic zu sein (das ja seit 1.33 (?) nicht weiter entwickelt wurde) musste man z.B. auf Printumleitungen zugreifen. Dort wo es sinnvoll ist wurden innerhalb der Umleitungen entsprechend speichersparende Befehle per PUT und GET eingebunden. Ich wiederhole mich jetzt zwar, aber das war kein Grund keine neuen Token parallel zu den Umleitungen vorzusehen. Uwe alias Die Hard kannte das CC1-OS-Project. Hier wurden sogar bereits neue Tokens für Dinge, wie I²C-Bus, LCD etc. vorgesehen. Und zwecks Compiler hätte sich Uwe nur mit Dietmar rechtzeitig kurzschließen müssen. Dann hätte es wahrscheinlich einfach eine neue DLL für die Entwicklungsumgebung gegeben. Gut, ich gebe zu, daß Uwe seites Conrad sehr unter Zeitdruck stand, aber dann muß eben den damals noch Vorgesetzten, klargemacht werden, daß unter einem zu engem Zeitplan, falls es überhaupt einen, außer einem Stichtag, gab, nichts vernünftiges rauskommt. Das ist doch fast überall so, oder ? Meine Kunden, damit meine ich die Kundenprojekte, die ich betreue, müssen es auch akzeptieren, wenn sie etwas ordentliches haben wollen, daß es eben länger dauert als etwas mit - ich nenne es mal - Risikopotential. Gut, Du mußt es jetzt mit Deinem Basic++ ausbaden, was bei der CC1 V2.0 alles schiefgelaufen ist, und hast nichteinmal etwas davon. Aber es sind wiklich schon so viele über die Printumleitungen gestolpert bzw. haben Probleme damit, daß die neue CC1 für viele einfach nichtmehr attraktiv ist. Und "kaschierte" Printumleitungen - das ist jetzt nicht abwertend zu sehen - verschlimmern gerade den Programmmieranfängern und denen, die das Programmieren wirklich nicht im Blut haben, die Arbeit. Wenn man weiß, daß eine Prinumleitung eingeschaltet wird und diese wieder deaktiviert werden muß, bevor die ursprüngliche Funktion oder eine andere benutzt werden kann, leuchtet momentan jemanden in CCBasic eher ein, als in Basic++. Denn, wenn jemand iic.init (warum eigentlich iic und nicht i2c ?) schreibt, am I²C-Bus etwas macht, und dann etwas über die RS232 senden will, leuchtet es natürlich wenig ein, warum man dann iic.off zuerst schreiben muß, wenn man die Hintergründe nicht kennt. Und über solche Geschichten stolpern z.Zt. gerade die Programmieranfänger, die sich schon über Erfolgserlebnisse, wie das Blinkenlassen einer LED oder Ausgaben auf dem LCD, freuen. Hätte ich jetzt erst mit der CC1 angefangen und nicht, ich glaub' '95 (CC1 V1.0), wäre ich bei solchen Dingen natürlich schnell frustriert gewesen und hätte die CC1 in die Ecke geworfen. Ich wiederhole nochmal, das ist jetzt keine Kritik an Deinem Basic++, sondern an den Dingen, die bei der neuen CC1 versäumt oder nicht durchdacht wurden. Ich hoffe, Uwe nimmt sich das auch zu Herzen, und implementiert wenigstens in künftigen OS-Versionen Tokens als Alternative für die Printumleitungen. Der Speicherplatz ist dafür sicher vorhanden bzw. wenn dann etwas weniger für den User übrigbleibt, hat dieser dennoch mehr Platz, da die Speicher-und Zeitfressenden Umleitungen verschwinden würden. (Die Printumleitungen z.B. in Funktionen auszulagern, ist auch keine wirkliche Lösung, sondern nur ein Behelf.) Dann hättest Du nämlich wirklich handfeste Argumente für Basic++. Aber irgendwas sagt mir, daß es keine Token als Alternative zu den Umleitungen geben wird ... Hoffen wir mal, daß ich mich irre. MfG André H. |
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