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Hallo miteinander es ist wirklich schlimm, wie Stefan seine Meinung als Wahrheit darstellt, und dabei hat er noch nicht einmal besonders viel Ahnung. Wenn er nicht einmal weiß, ob ich beim CC1-OS-Projekt mitgemacht habe, dann hat er offensichtlich überhaupt keine Ahnung von diesem Projekt. Trotzdem maßt er sich an, über dieses Projekt zu richten und die Behauptung in den Raum zu stellen, das COP hätte nichts mit 1.1 zu tun und wäre ein "Alternativer Controller". Dabei ist genau das Gegenteil der Fall: Das COP-Betriebssystem übernimmt das gesamte 1.1er Betriebssystem und führt nur an einigen Stellen Veränderungen durch, um Bugs zu beheben und neue Features hinzuzufügen. Genau deshalb, weil das COP so stark auf der 1.1er basiert, liegt das Copyright zwangsläufig auch noch weiterhin bei Conrad. Sehr interessant ist es auch, wie ein gewisser Personenkreis mit Leuten umgeht, die sich nicht so gut ausdrücken können und ihre Argumente nicht ernst nimmt. > Dietmar hat mit der Entwicklung der 1.1 nichts am Hut. Seltsam, im Beitrag, auf den Stefan sich bezieht, steht etwas von "Weiterentwicklung" nicht Entwicklung. Daß ich die 1.1er weiterentwickelt habe erkennt sogar der Entwickler der neuen C-Control-Versionen in seinem Beitrag an. Dabei ist seine Auflistung unvollständig. Alle Weiterentwicklungen für die 1.1 von mir und natürlich von diversen anderen Personen findet man unter anderem hier auf dieser Website, besonders in der Download Area. Besonders interessant ist der echte (!) BASIC-Compiler CCBAS2MC, mit dem man die CC1 um bis zu Faktor 250 beschleunigen konnte, nicht nur Faktor 30. Das wird sicher auch in der Zukunft eine Rolle spielen, denn da das Betriebssystem der Open-Control als ROM-Listing *offenliegt* wird es sicher möglich sein, diesen Compiler an die Open-Micro und Open-Mini anzupassen. Und auf diesen Kontrollern kann man größere Assemblerprogramme als nur die 255 Byte, die mittlerweile von der "neuen" C-Control zur Verfügung gestellt werden, laden! > Die 1.1 hat er jedenfalls nicht entwickelt, sondern Conrad. Genaugenommen wurde sie von Martin Förster zunächst als Privatprojekt entworfen. Hieß zuerst "EASY CONTROL", was man auch im Sourcecode des CCBASIC-Compilers nachlesen kann. Wurde später in "Conrad-Control", also "C-Control" umgetauft. > Bleibt nur noch die 2.01 (davon gibt es grade mal 500 Stück!!). Wenn 500 Stück fehlerhafte Einheiten verkauft wurden, dann hat die "neue" C-Control aber einen sehr schlechten Stand. Aus einigen Beiträgen hier im Forum kann man den Schluß ziehen, daß diese Kontroller immer noch in den Conrad-Filialen auf Kunden warten und wenn an 500 potentielle Kunden fehlerhafte Einheiten verkauft werden, dürfte es kaum möglich sein, dieses negative Image jemals aufzubessern. > Übrigens: ein echter Compiler erzeugt in der Regel schnelleren Code, aber i.d.R. auch größeren. Das muß nicht zwangsläufig so sein. Wenn man eine interpretierte Sprache mit einer compilierten vergleicht müßte man fairerweise auch die Größe des Interpreters hinzurechnen. Zumindest dann, wenn er Speicher belegt, der auch für Anwenderprogramme nutzbar wäre. > > Aus dem folgenden Zitat von Thomas läßt sich entnehmen, daß ... > Reden wir nicht über Jens Post? Ich kann keins von mir unter Thomas erkennen. Was hat das damit zu tun, daß ich Thomas zitiere, um Stefans Behauptungen zu widerlegen? > CCPlus erzeugt doch auch Tokencode für die 1.1. Der Tokencode gilt auch für die 2.0. Wie bereits gesagt hat die 2.0 aber ein ganz anderes Stackhandling. > Übrigens ist es erstaunlich für mich, dass Du auf einmal Geschwindigkeit für keinen entscheidenden Vorteil hälst. Interessant: Ich schreibe "die Ausführungsgeschwindigkeit [ist] bei vielen Anwendungen zweitrangig", was eine unbestittene Tatsache ist, und Stefan legt mir in den Mund, Geschwindigkeit wäre kein entscheidender Vorteil... > Ich erinnere mich noch daran, wie Du mir vorgerechnet hast unter welchen Umständen OCBasic um 160 Millisekunden (!) langsamer oder schneller kompiliert als CCBasic. Die Email, auf die Stefan sich bezieht, gibt er hier zu knapp wieder und reißt dadurch meine Bemerkung mal wieder aus dem Zusammenhang. Es ging darum, daß BASIC++ zur Kompilierung eines Sourcecodes stolze 60 Sekunden benötigte. Der OCBASIC-Kompiler war dagegen 187,5 mal schneller und das von Stefan verpönte CCBASIC sogar 375 mal schneller als BASIC++. Ich habe in der Email also nicht OCBASIC mit CCBASIC verglichen. > Desweiteren steht in der FAQ falsch sie könne nur mit CCBasic programmiert werden. Das stimmt nicht, denn auch BASIC++, mBasic und Dein OCBasic können den Controller programmieren. Zusätzlich kann man mit CCASM noch in Assembler programmieren. Damit hat Stefan wohl recht. Aber die FAQ ist in diesen Punkten nicht falsch, sondern veraltet. Immerhin liegt das letzte Update schon über ein Jahr zurück. Erst drei Monate später wurde BASIC++ zur offiziellen Sprache der "neuen" C-Control bestimmt. Und wie Stefan eigentlich feststellen sollte (aber halt: auf dem Auge ist er ja blind) steht in der FAQ auch noch nichts über die B-Control, die Open-Micro und die Open-Mini. > Die Updatefähigkeit benennt er gar nicht. Darüber sollte Stefan froh sein. Dietmar Meine Homepage: http://ccintern.dharlos.de |
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